Spezialitäten der m+p
Alternative kongruente Rückversicherung
2010 wurde die m+p in ein Projekt eingebunden, durch welches sich vier autonome Kassen zu einer PK vereinigten. Eine der Kassen hatte die reglementarischen Risikoleistungen kongruent rückversichert, zwei andere trugen die Risikoleistungen selbst, jedoch abgesichert durch eine Stop-Loss-Rückversicherung; die vierte Kasse hatte auf eine versicherungsmässige Absicherung vollumfänglich verzichtet.
Eines der Projektziele war, die optimalste Lösung für die versicherungsmässige Behandlung der Risikoleistungen zu finden. Zur Diskussion standen eine autonome Lösung mit einer Stop-Loss-Versicherung sowie eine kongruente Rückversicherung aller Todesfall- und Invaliditätsleistungen. Anhand einer Präsentation, in die auch Risikomanagementaspekte eingebracht wurden, konnte den Stiftungsräten aufzeigt werden, dass eine von uns vorgängig entwickelte, alternative kongruente Risikorückversicherung im konkreten Fall für die Kasse die optimalste Lösung darstellen würde.
Die m+p wurde alsdann beauftragt, eine entsprechende Studie durchzuführen. Die Resultate unseres Auftrages können wie folgt zusammengefasst werden:
- Verglichen mit den vom PK-Experten budgetierten Risikokosten (inklusive Prämie für die Stop-Loss-Versicherung) können jährliche Einsparungen in der Grössenordnung von CHF 600'000.00 erzielt werden (bei ursprünglich budgetierten Risikokosten von CHF 2'800'000.00).
- Im Vergleich zu einer autonomen Kasse mit Stop-Loss-Rückversicherung werden die allenfalls noch vorhandenen Risiken auf ein Minimum reduziert.
- Vorhandene Schadenrückstellungen für künftige Schäden können aufgelöst und für andere Zwecke verwendet werden. (Eine der vier Kassen befindet sich in einer Unterdeckung = Erhöhung Deckungsgrad.)
Die Lösung wurde auf den 1. Januar 2011 eingeführt.